Spanien rechnet für die Saison 2025/26 mit einer Citrusproduktion von ca. 5,4 Mio t - laut Angaben des spanischen Landwirtschaftsministeriums auf Grundlage der von den verschiedenen Autonomien (Länder) bereitgestellten Ernteschätzungen.
Laut Lluís Montañés, O+G-Handelsdirektor von Benihort, waren die Wetterbedingungen günstig. „Das Wetter hat uns nicht geschadet, und die Regenfälle haben zu größeren Kalibern geführt“, erklärte er.
Das Angebot an Easy Peelern aus Übersee bleibt weiterhin umfangreich. Die im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegenen Importmengen setzen die Märkte unter Druck. Gleichzeitig steht die spanische Frühsaison in den Startlöchern und drängt ebenfalls auf Vermarktungsmöglichkeiten.
Die Exporte von frischen Orangen stiegen um 64 % auf 24 Mio US-Dollar. Die vom Landwirtschaftsministerium veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die Branche ihr bestes Ergebnis seit 2019 erzielt hat.
Die Citrus Growers’ Association (CGA) hat bestätigt, dass bereits 200,9 Mio Kartons für den Exportmarkt verpackt wurden, von denen 193,2 Mio Kartons bereits verschifft wurden.
Ziel ist es, sowohl ein Produkt – die Clementine –, das maßgeblich zur lokalen Wirtschaft beiträgt, als auch eine Region zu fördern, die das führende Clementinen-Anbaugebiet Italiens und eines der wichtigsten in Europa ist.
Demnach wird die Citrussaison, die am 1. September begonnen hat, 5,44 Mio t erreichen. Das sind 655.000 t weniger als in 2024/25 (-10,7 %) und -14,2 % als der Durchschnitt der vergangenen fünf Kampagnen.
Die beiden Organisationen bezeichneten diesen Schritt als Geste des guten Willens gegenüber den europäischen Erzeugern.
Diese konzentriert sich auf zwei Ziele konzentrieren: die Führungsposition von Limón de España® mit der Garantie für europäische Herkunft und Frische zu festigen und Rentabilität für alle Glieder der Kette zu erwirtschaften.