Besonders gefragt waren Wassermelonen und Gurken. Bis Mitte Juli verkauften die niederländischen Supermärkte 25 % mehr Wassermelonen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch bei geschnittenem Obst entwickelte sich der Absatz positiv. In diesem Segment, auf das Wassermelonen rund ein Drittel entfallen, stieg die verkaufte Menge insgesamt um 6 %. Auch Gurken konnten deutlich zulegen. Ihr Absatz lag 8 % über dem Vorjahresniveau. Bei Tomaten zeigt sich dagegen eine Verschiebung innerhalb des Sortiments. Kleinere Varianten wie Snack- und Cherrytomaten verloren an Absatz, während Rispentomaten um 9 % zulegten. Insgesamt blieb der Tomatenabsatz damit nahezu unverändert.
Weniger Nachfrage nach geschnittenem Gemüse
Bei geschnittenem Gemüse ging der Absatz um 2 % zurück. Auch bei den sogenannten Verspakketten, vorportionierten Zutaten für die Zubereitung von Mahlzeiten, war die Entwicklung mit einem Minus von 3 % rückläufig. Innerhalb dieser Kategorie zeigte sich allerdings ein differenziertes Bild: Geschnittene Varianten legten um 5 % zu, während die ungeschnittenen ‚Verspakketten‘ entsprechend an Absatz verloren. Die Zahlen zeigen damit unterschiedliche Entwicklungen innerhalb des niederländischen Frischemarktes: Während Wassermelone und Gurke deutlich an Nachfrage gewinnen, verschiebt sich die Nachfrage bei Tomaten und Convenience-Produkten zunehmend innerhalb der einzelnen Produktgruppen.