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EU-Himbeerimporte leicht rückläufig – Marokko wichtigster Lieferant

Der westeuropäische Himbeermarkt wächst kaum noch. Zu diesem Resultat kommt der niederländische Marktexperte für Obst- und Gemüse, JanKees Boon, in einem aktuellen Bericht (www.fruitandvegetablefacts.com). Die Importe in die EU sind demnach zuletzt leicht gesunken. 

viele Himbeeren nebeneinander

Besonders Deutschland, Frankreich und die Niederlande führten weniger Ware ein. Marokko bleibe der wichtigste Lieferant, während Spanien und Portugal unverändert als bedeutende Erzeuger und Handelsdrehscheiben fungierten. Die marokkanischen Himbeerexporte in die EU bewegen sich laut dem Bericht seit 2022 relativ stabil bei rund 40.000 t jährlich. Etwa zwei Drittel der gesamten marokkanischen Ausfuhren gehen in die EU, das übrige Drittel überwiegend in das Vereinigte Königreich. Dorthin waren die Lieferungen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, zuletzt stagnierte das Wachstum jedoch. Spanien exportierte laut ‚Fruitandvegetablefacts‘ im vergangenen Jahr einschließlich Re-Exporten rund 55.000 t Himbeeren. Das waren weniger als 2024 mit 62.000 t. Gleichzeitig importierte das Land etwa 50.000 t, davon rund 35.000 t aus Marokko und 11.000 t aus Portugal. Aufgrund der umfangreichen Wiederausfuhren lasse sich der Anteil spanischer Eigenproduktion an den Exporten nur schwer bestimmen. Portugal exportierte zuletzt jährlich knapp 30.000 t Himbeeren. Etwa ein Drittel davon ging nach Spanien. Die Niederlande waren mit 5.000 t bis 6.000 t der zweitwichtigste Abnehmer. 
Auch die Niederlande sind ein bedeutender Handelsstandort. Bei einer eigenen Produktion von rund 3.000 t importierte das Land zuletzt jährlich etwa 17.000 t Himbeeren und exportierte rund 15.000 t. Dabei handelt es sich größtenteils um Re-Exporte. Der Importwert lag bei rund 140 Mio Euro, der Exportwert bei etwa 150 Mio Euro. Deutschland bezog im vergangenen Jahr insgesamt rund 32.000 t Himbeeren. Davon stammten laut Importstatistik 18.000 t ursprünglich aus Marokko.