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Handel mit den USA: EU-Defizit steigt binnen fünf Jahren deutlich

Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit den Wahlen in den USA rücken die transatlantischen Handelsbeziehungen erneut in den Fokus. Im Handel mit Obst, Gemüse und Nüssen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten zeigt sich dabei ein zunehmendes Ungleichgewicht zugunsten des US-Marktes.

EU-Flagge im Sonnenschein
© GrecaudPaul - AdobeStock

Zu diesem Ergebnis kommt der spanische Dachverband FEPEX in einer aktuellen Einschätzung, die sich auf Daten von Eurostat beruft. Im Jahr 2025 belief sich das Handelsdefizit der EU demnach auf 3,126 Mrd Euro. Das entspricht einem Anstieg von 63 % gegenüber 2021. Haupttreiber waren dem Verband zufolge Nüsse. In den vergangenen fünf Jahren habe sich das Handelsdefizit der EU im Handel mit Obst, Gemüse und Schalenfrüchten gegenüber den USA kontinuierlich vergrößert. Im Jahr 2025 importierte die EU entsprechende Waren im Wert von 3,349 Mrd Euro, während sich die Exporte in die Vereinigten Staaten lediglich auf 223 Mio Euro beliefen. Daraus ergebe sich ein Handelsdefizit von 3,126 Mrd Euro. Die EU-Ausfuhren in die USA sind innerhalb von fünf Jahren mengenmäßig um zehn Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2025 beliefen sie sich auf 75.692 t, verglichen mit 83.850 t im Jahr 2021. Wertmäßig blieben die Exporte im gleichen Zeitraum nahezu unverändert: Sie stiegen lediglich von 222 Mio Euro auf 223 Mio. Euro, was einem Plus von weniger als einem Prozent entspricht.