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Ungarn: Inventur der Schäden durch Frühjahrsfröste ist abgeschlossen

Die ungarische Regierung prüft laut einem Bericht von ‚Trade Magazine Hungary‘ derzeit rechtliche und finanzielle Möglichkeiten, um den betroffenen Erzeugern der diesjährigen Frühjahrsfröste sowohl kurz- als auch langfristig wirksame Unterstützung zu bieten

Kirschen am Baum
© Bajai

Das Ausmaß der Frostschäden in diesem Frühjahr in ungarischen Obstplantagen und Weinbergen übertrifft nach Informationen des nationalen O+G-Branchenverbandes Fruitveb sogar das Schadenniveau des Vorjahres, das bereits erhebliche Verluste verursacht hatte. Die betroffene Fläche beläuft sich demnach auf mehr als 53.000 ha, davon entfallen rund 36.000 ha auf Obstplantagen. 

Geschädigt wurden laut ‚Trade Magazine Hungary‘ u.a. 74 % der Apfel- und 66 % der Sauerkirschenanlagen. Die betroffenen Erzeuger hatten bis zum 9. Juni 2026 Zeit, die Schadenereignisse über das elektronische Schadenmeldesystem der Ungarischen Staatskasse (MÁK) zu melden. Nach der Zusammenstellung und Überprüfung der Meldungen wird nun das tatsächliche Ausmaß der Schäden ermittelt. Diese Daten bilden die Grundlage für die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen.