Sachsen-Anhalt: Anbaufläche von Speisekürbissen 2025 gegenüber 2024 halbiert
Obwohl Kürbisse nicht nur zu Halloween, sondern als Bereicherung des Speiseplanes scheinbar immer beliebter werden, halbierte sich in Sachsen-Anhalt die Anbaufläche 2025 (27,2 ha) im Vergleich zum Vorjahr nahezu (2024: 53,3 ha), teilt das Statistische Landesamt mit.
In den letzten fünf Jahren wurde 2023 die größte (55,0 ha) und 2022 (26,6 ha) die geringste Fläche mit Speisekürbissen wie zum Beispiel Hokkaido, Butternuss und Riesenkürbis bebaut.
565 Tonnen Speisekürbisse wurden geerntet
Die Gesamterntemenge betrug im letzten Jahr 565,0 t und konnte damit nicht das Ergebnis von 2024 wiederholen (638,5 t), lag aber deutlich über dem Ergebnis von 2021 (387,7 t) und 2022 (286,8 t). Damit konnten 2025 in Sachsen-Anhalt aus einheimischer Produktion knapp 266 g Speisekürbis pro Kopf verzehrt werden.
Hektarertrag deutlich über dem Fünfjahresmittel
Im Fünfjahresvergleich belegte das Erntejahr 2025 mit einem Hektarertrag von 207,7 dt/ha den 2. Platz. Nur 2023, dem Jahr mit der größten Anbaufläche, konnten mit 313,5 dt/ha mehr Speisekürbisse je Hektar geerntet werden. Das Fünfjahresmittel lag bei 176,5 dt/ha.