Nordrhein-Westfalen: 2025 wurden weniger Speisekürbisse geerntet
2025 wurden in Nordrhein-Westfalen (NRW) rund 20.927 t Speisekürbisse auf einer Anbaufläche von 1.004 ha geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, war die Anbaufläche damit um 0,7 % kleiner als 2024 (1.011 ha).
Die Erntemenge ging im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 % zurück. Bei nahezu unveränderter Anbaufläche fiel der Hektarertrag somit deutlich geringer aus. Im Vergleich zu 2015 vergrößerte sich die Anbaufläche um 41,5 % (damals: 710 ha). 2025 entfiel ein Anteil von 17,4 % der bundesweiten Anbaufläche für Speisekürbisse auf NRW. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 19,2 %.
Mit 9.768 t wurde knapp die Hälfe (46,7 %) der Speisekürbisse im Regierungsbezirk Köln geerntet. Es folgte der Regierungsbezirk Münster mit einem Anteil von 22,1 % (4.633 t). Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten sowohl der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 39,7 % als auch der Regierungsbezirk Köln mit 23,9 % die höchsten Rückgänge bei der Erntemenge.
Rosenkohlernte um fast 37 Prozent rückläufig
Neben Speisekürbissen werden auch Kohlgemüse, Wurzel- und Knollengemüse zu großen Teilen im Herbst geerntet. 2025 wurde Kohlgemüse in NRW auf einer Fläche von 4.085 ha angebaut. Die geerntete Menge lag bei 176.889 t. Während die Erntemenge von Chinakohl im Vergleich zum Vorjahr um 35 % auf 5.291 t stieg, verringerte sie sich bei Rosenkohl um 36,8 % auf 949 t und bei Blumenkohl um 17,9 % auf 13.608 t. Bei Wurzel- und Knollengemüse wurden 2025 auf einer Anbaufläche von 9.439 ha insgesamt 546.538 t geerntet. Das entsprach einem Anstieg von 15,8 % gegenüber dem Vorjahr.