Kürbis gehört längst zu den absoluten Klassikern der Herbstküche. Seine Sortenvielfalt ist ebenso groß wie sein Aromen-Spektrum: von nussig über süßlich bis würzig.
Auch beim Verbrauch hat sich einiges getan: Der ist in Deutschland seit 2019 nämlich pro Kopf um rund zehn Prozent gestiegen und liegt inzwischen bei etwa einem Kilogramm. Und fast 90 % der hierzulande verzehrten Kürbisse stammen aus heimischem Anbau.
Während Kürbis von Natur aus eher mild, cremig und leicht süßlich ist, bringt Knoblauch eine Prise Würze und Charakter ins Spiel. Und genau dieser Kontrast mache die Kombination so spannend.
Für seinen charakteristischen Duft und Geschmack sind schwefelhaltige Verbindungen verantwortlich. Bemerkenswert sei jedoch, dass das bekannte Allicin in einer unversehrten Knoblauchzehe zunächst gar nicht in dieser Form vorliegt. Erst wenn die Zellen beim Hacken, Schneiden oder Zerdrücken verletzt werden, entstehe es mithilfe eines Enzyms aus seiner Vorstufe Alliin.
Wer ist wer im Kürbisreich?
Hokkaido: Der unkomplizierte Publikumsliebling. Seine dünne Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Das Fruchtfleisch schmeckt angenehm nussig und macht sich besonders gut in Suppen, Aufläufen und Ofengerichten.
Butternut: Birnenförmig, hell und mild-buttrig. Sein zartes Fruchtfleisch eignet sich hervorragend zum Backen und Pürieren.
Muskatkürbis: Ein aromatisch-würziger Vertreter mit kräftigem Geschmack. Er eignet sich besonders gut für Suppen, Tartes oder Risotto.
Spaghettikürbis: Sein Name ist Programm: Nach dem Garen lässt sich das Fruchtfleisch in spaghettiähnliche Fasern teilen.
Feld- und Halloweenkürbis: Groß, stabil und bestens zum Schnitzen geeignet. Sein Fruchtfleisch ist häufig faseriger als das klassischer Speisekürbisse; bei essbaren Sorten lassen sich auch die Kerne weiterverwenden.