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Großes Interesse an „Boerderij van de Toekomst Zuidwestelijke Delta“

Rund 55 Vertreter aus Landwirtschaft, Forschung, Wirtschaft, Behörden, Bildung und zivilgesellschaftlichen Organisationen trafen sich im Cosun Innovation Center zur „BvdT Connect“, der Netzwerkveranstaltung von „Boerderij van de Toekomst Zuidwestelijke Delta“, erklärte Delphy.

Mann steht vor Plenum und hält Vortrag
© Delphy

Im Mittelpunkt stand nicht nur die Frage, wie die Landwirtschaft in der Südwestlichen Delta bis zum Jahr 2040 zukunftsfähig bleiben kann, sondern vor allem, wie die Beteiligten gemeinsam daran arbeiten können.

Die große Beteiligung und das starke Engagement unterstrichen die Notwendigkeit, Wissen, Praxis, Innovation, Markt und Politik besser miteinander zu verknüpfen. An verschiedenen Tischen wurde intensiv über Möglichkeiten der Zusammenarbeit, benötigtes Wissen und mögliche nächste Schritte diskutiert. Die zahlreichen vollgeschriebenen Flipcharts bildeten am Ende des Nachmittags ein greifbares Ergebnis.

Besonders geschätzt wurde der Bottom-up-Ansatz von „Boerderij van de Toekomst“. Die Praxis bilde den Ausgangspunkt: Nicht von oben herab festlegen, wie die Landwirtschaft im Jahr 2040 aussehen soll, sondern gemeinsam mit Landwirten und anderen beteiligten Akteuren untersuchen, welche Lösungen Perspektiven bieten und wie diese weiterentwickelt werden können.

Während des Treffens wurde das Netzwerk mehrfach als „BvdT-Familie“ bezeichnet. Ein Bild, das gut zu passen schien: Jede Partei hat ihre eigene Rolle, ihr eigenes Wissen und ihre eigene Verantwortung, aber gerade durch deren Zusammenführung entstehe Bewegung.

Dass die Gespräche auch nach dem offiziellen Programm noch eine ganze Weile andauerten, zeigte, dass tatsächlich neue Verbindungen geknüpft wurden.

Vom Kennenlernen zum gemeinsamen Handeln sei daher der nächste Schritt. Die Ergebnisse von „BvdT Connect“ werden in der kommenden Zeit weiter ausgearbeitet und genutzt, um die Zusammenarbeit innerhalb der Südwestlichen Delta weiter zu gestalten.

„Wir müssen nicht ständig darüber sprechen, was alles schwierig ist. Die Frage ist, was möglich ist und wen wir dafür brauchen. Die Energie dieses Nachmittags zeigt, dass die Beteiligten gemeinsam daran arbeiten wollen.“