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Niederlande: Grünes Licht für Forschung zur Schädlingsbekämpfung und Wassernutzung

Die Expertenteams „Ernährung“ und „Zierpflanzenbau“ von „Kennis in je Kas“ (KijK) haben Ende September grünes Licht für sechs neue Projekte in den Bereichen Pflanzengesundheit und Wasser gegeben. 

Tablet und Roboter zeigen Daten bei Salat im Gewächshaus
© sompong_tom/AdobeStock

Vier davon fallen unter den Bereich Pflanzengesundheit. Mit den neuen Projekten wird weiter an Wissen und Lösungen für einen widerstandsfähigen und zukunftsfähigen Gewächshausgartenbau gearbeitet, berichtet Het Nieuwe Doen in Plantgezondheid.

Ein wichtiger neuer Schritt sei der „Programmatische Ansatz für widerstandsfähigen Anbau“. Dieser Ansatz umfasse sieben Teilprojekte zu wichtigen Problemfeldern wie Blattläusen, Thripsen, Wanzen und Echtem Mehltau. Die Forschungsarbeiten befassen sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit biologischer Schädlingsbekämpfung, Pflanzenresilienz und innovativen nicht-chemischen Korrekturtechniken. So wird u.a. an Bankerpflanzen, Futterstationen für natürliche Feinde, Laserlicht und Vibrationen zur Bekämpfung von Schädlingen geforscht.

Im Rahmen von „Glastuinbouw Waterproof“ erhielten zwei Projekte grünes Licht. Dabei handele es sich um die gebietsbezogene Reinigung von Oberflächenwasser mit Champost in der HyphaFlow-Filteranlage sowie um „Grip op biofilm“, das auf die Bestandsaufnahme und Überwachung von Biofilm und Verschmutzung in Bewässerungssystemen abziele. Beide Projekte wurden unter Auflagen genehmigt, wobei die praktische Anwendbarkeit und die Begleitung durch die Branche wichtige Schwerpunkte darstellen.