Nur durch die Kälteperiode vor Ostern seien vereinzelt leichte Frostschäden entstanden. „Die bisher geernteten Erdbeeren weisen eine sehr gute Qualität auf. Unter den aktuellen Wetterbedingungen wird die Erntemenge in den nächsten Wochen rapide ansteigen“, teilt der Schweizer Obstverband mit.
Auf einer Fläche fast 480 ha, knapp zehn Hektar mehr als im Vorjahr, wachsen im Jahr 2026 Schweizer Erdbeeren. Während der Haupterntezeit – von Mitte Mai bis Mitte Juni – rechnet der Schweizer Obstverband mit einem Volumen von 1.000 t pro Woche. Insgesamt erwartet man eine Ernte von etwa 7.500 t. Die Fläche von biologisch angebauten Erdbeeren beläuft sich dieses Jahr auf rund 40 ha und konnte somit um gut 7 % zulegen. Im Kanton Bern, in der Region Thurgau und Schaffhausen sowie im Kanton Zürich werden am meisten Erdbeeren angebaut.
Die meisten Erdbeeren in der Schweiz sind einjährig, das heißt, dass jedes Jahr neue Pflanzen angeschafft werden müssen. Der Vorteil davon ist ein geringer Krankheitsbefall. Bei den zweijährigen Kulturen werden sie jedes zweite Jahr ausgewechselt. 2025 belief sich der Inlandanteil bei Erdbeeren – ebenso wie im Vorjahr – auf 31 %.