Inzwischen wurden die ersten Schritte unternommen und es wird untersucht, ob Schlupfwespen zur Bekämpfung dieser Schädlinge beitragen können.
Im vergangenen Frühjahr sammelten die Projektpartner Säcke voller „Kappertjes“ (Apfelblüten, die infolge des Apfelblütenkäfers unterentwickelt sind). Damit sollte untersucht werden, ob aus diesen „Kappertjes“ Käfer oder Schlupfwespen schlüpfen würden. Insgesamt wurden – verteilt auf mehrere Standorte – über 150 Schlupfwespen gefunden. Dabei handele es sich um drei verschiedene Arten. Derzeit wird untersucht, ob diese Schlupfwespen in großem Maßstab einen positiven Beitrag zur Bekämpfung des Apfelblüten- und Birnenknospenkäfers leisten können.
Rüsselkäfer wie der Apfelblüten- und der Birnenknospenkäfer befallen Apfel- und Birnenblüten, wodurch sich keine Früchte entwickeln. Eine Schlupfwespe kann dazu beitragen, zu verhindern, dass sich die Population der Rüsselkäfer im Obstgarten vergrößert. Dies tut die Wespe, indem sie ein Ei auf oder in die Larve des Rüsselkäfers legt. Die aus dem Ei schlüpfende Larve kann sich sofort von der Käferlarve ernähren. So entwickelt sich zwar eine neue Schlupfwespe, aber kein Rüsselkäfer.