Kundinnen und Kunden des Online-Supermarkts können damit künftig per Unterhaltung mit der KI Produkte suchen, Rezepte finden, Warenkörbe zusammenstellen und ihren Wocheneinkauf planen, etwa indem sie ChatGPT bitten, ein Abendessen für die Woche zusammenzustellen oder ein Foto eines handgeschriebenen Einkaufszettels auszuwerten. Ist der Warenkorb fertig, können sie mit einem Klick zu Knuspr wechseln, um die Bestellung abzuschließen.
„KI verändert grundlegend, wie Menschen Online-Services nutzen“, erklärt dazu Richard Harris Jr., Geschäftsführer von Knuspr. „Wir bei Knuspr sind überzeugt, dass sich der Lebensmitteleinkauf parallel zu diesen Veränderungen weiterentwickeln muss. Unser Anspruch ist es, der wegweisende KI-Online-Supermarkt zu sein. Der Launch einer der ersten ChatGPT-Erweiterungen in Europa beweist diesen Innovationsgeist und ist ein weiterer Schritt hin zum fortschrittlichsten Einkaufserlebnis auf dem Markt.“
Weiterer Ausbau der KI-Tools
Technische Basis ist nach Unternehmensangaben ein eigens entwickelter MCP-Server (Model Context Protocol). Darunter versteht man eine Schnittstelle, durch die KI-Anwendungen wie Agenten oder Chatbots mit Unternehmenssystemen, etwa einem ERP-System, zusammenarbeiten können. Perspektivisch lässt sich der Dienst also nicht nur mit ChatGPT, sondern auch mit anderen KI-Tools und digitalen Agenten verbinden.
„Wir haben nicht darauf gewartet, dass die KI im Lebensmittelhandel ankommt“, so Harris Jr. weiter. „Wir haben die Infrastruktur selbst gebaut. Unser eigener MCP-Server erlaubt es Kund:innen, den Service nicht nur mit ChatGPT zu nutzen, sondern mit den KI-Tools, die sie ohnehin täglich verwenden. Das zeigt, wie ernst wir unsere Technologieführerschaft nehmen.“
Parallel dazu baut Knuspr die hauseigene KI-Assistentin Maia weiter aus, die innerhalb der eigenen Plattform von der Produktsuche bis zum Support das gesamte Einkaufserlebnis steuert. Die neue ChatGPT-App bringt diese Technologie nun zusätzlich auf eine externe, weit verbreitete Plattform.