Ein Viertel der Kinder in Kindertagesstätten, Vorschulen sowie Grund- und weiterführenden Schulen nahm am Programm teil. Mit 70,2 % stellten Grundschulkinder den größten Anteil. Auch die Herkunft der Lebensmittel war Thema: 1,3 Mio Kinder besuchten Bauernhöfe oder ähnliche Einrichtungen, 2,8 Mio beteiligten sich an Aktivitäten in Schulgärten.
Für das Programm wurden insgesamt 356 Mio Euro ausgegeben. Davon entfielen 188 Mio Euro auf EU-Mittel und 168 Mio Euro auf nationale Mittel. Letztere lagen rund 33 Mio Euro über dem Vorjahreswert.
Kommission schlägt Fortführung vor
Die Europäische Kommission will das Schulprogramm im nächsten langfristigen EU-Haushalt fortführen und verpflichtend in den nationalen Plänen verankern. Ihr Vorschlag sieht mehr Spielraum für die Mitgliedstaaten und eine einfachere Umsetzung mit weniger rechtlichen Vorgaben vor. Auch Lebensmittel aus lokaler Erzeugung sollen dazu beitragen, Kindern die Landwirtschaft näherzubringen.