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Belgien bündelt Agrarforschung: Harvestis startet als neuer Wissenspartner

Harvestis, eine Fusion des Versuchszentrums Hoogstraten und der Versuchsstation für Gemüsebau in Sint-Katelijne-Waver, ist am 1. Oktober offiziell gestartet. Darüber berichtete der flämische Agrarnachrichtendienst VILT. In den kommenden Jahren wollen die Forschenden noch stärker darauf setzen, Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen. 

Innenansicht eines Gewächshauses

Der flämische Landwirtschaftsminister Jo Brouns (CD&V) war bei der Veranstaltung anwesend. „Der Gartenbau steht vor enorm großen Herausforderungen. Zusammenarbeit ist entscheidend, um über die einzelnen Kulturen hinweg Lösungen zu finden“, sagte Brouns. Auch mehrere hundert Vertreter aus der Landwirtschaft waren bei der offiziellen Eröffnung dabei. Die Forschungszentren in Hoogstraten und Sint-Katelijne-Waver hatten sich bereits vor einigen Monaten zusammengeschlossen, nun wurde dies gemeinsam mit den Anbauern gefeiert. Minister Brouns hatte gerade schwierige Verhandlungen über den flämischen Haushalt hinter sich, bei denen er Kürzungen in der Land- und Gartenbauwirtschaft begrenzen konnte, berichtet VILT. Staatliche Fördermittel für Innovation und Forschung konnte er jedoch nicht vollständig sichern. „Die Unterstützung für Harvestis soll jedoch erhalten bleiben“, erklärte er. Der Minister betonte die Bedeutung der flämischen Forschungseinrichtungen für die Landwirtschaft. „Wissen und Innovation sind notwendig, um unsere führende Position in der Land- und Gartenbauwirtschaft zu erhalten.“ Brouns verwies hierbei auf die zahlreichen Herausforderungen, mit denen sich die Branche konfrontiert sieht – von sich verändernden Gesetzen und Vorschriften über den Klimawandel und die Energieversorgung bis hin zur Verfügbarkeit von Wasser.