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Albert Heijn: Beschleunigung der Elektrifizierung des Logistiknetzwerks - neuer Ladepark in Geldermalsen

Die Ladestation ermöglicht es, Elektro-Lkw in kurzer Zeit aufzuladen und intensiver einzusetzen. Ein Teil der Ladegeräte ist zudem auf die nächste Generation der Ladeinfrastruktur (Megawatt Charging) vorbereitet, wodurch in Zukunft Ladegeschwindigkeiten von bis zu 1,2 MW möglich sind.

Ansicht vom neuen Ladeparkplatz
© Albert Heijn

Damit nähert sich der elektrische Schwerlastverkehr immer mehr der Effizienz des herkömmlichen Tankens an, teilt Albert Heijn mit.

Ab diesem Frühjahr sind die ersten acht Elektro-Lkw des Transportpartners Simon Loos von Geldermalsen aus im Einsatz. Im Laufe dieses Jahres wird diese Zahl an diesem Standort auf 35 Elektro-Lkw ansteigen. Damit können mehr als 70 % der Fahrten ab Geldermalsen elektrisch durchgeführt werden. Diese Erweiterung führt voraussichtlich zu einer jährlichen CO₂-Reduzierung von über 3,5 Mio kg innerhalb der Transportkette von Albert Heijn.

Skalierbarer Schritt in der Energiewende

Für die Realisierung des Ladeparks wurde der Stromanschluss des LDC in Geldermalsen erheblich erweitert. Es wurde eine zusätzliche Verbindung zum Stromnetz hergestellt und die Energieversorgung auf dem Gelände neu gestaltet, um die verfügbare Kapazität besser zu nutzen. Außerdem wurden Anlagen durch neue Systeme mit höherer Leistung und Platz für weitere Elektrifizierung ersetzt.

„Mit diesem Ladepark machen wir das elektrische Fahren im Schwerlastverkehr immer praktischer und skalierbarer“, sagt Rob Heesen, verantwortlich für Business Development & Partnerships bei Albert Heijn. „Wir investieren nicht nur in Fahrzeuge, sondern vor allem auch in die Infrastruktur, die erforderlich ist, um unsere Logistik nachhaltig zu gestalten. So bauen wir Schritt für Schritt an einer Zukunft, in der emissionsfreier Transport die Norm ist.“

Der Ladepark in Geldermalsen markiere eine neue Phase in der Elektrifizierung des Logistiknetzwerks von Albert Heijn. Während frühere Ladeparks vor allem für die Belieferung von Filialen aus regionalen Verteilzentren genutzt wurden, wird nun auch der Transport zwischen nationalen und regionalen Verteilzentren elektrisch durchgeführt.

Albert Heijn arbeite auch an anderen Standorten an intelligenten Energielösungen. Am Distributionszentrum in Zaandam wird bspw. Cable Pooling genutzt, bei dem der Netzanschluss mit umliegenden Unternehmen geteilt wird. Dies trage dazu bei, Netzüberlastungen zu verringern und die verfügbare Kapazität besser auszunutzen.

Auf dem Weg zur Emissionsfreiheit

Mit der Investition in Geldermalsen bereite sich Albert Heijn auf die Zukunft des emissionsfreien Transports vor. Als Marktführer mit der größten Elektrofahrzeugflotte der Niederlande sieht sich Albert Heijn in der Verantwortung, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Dies tue der Supermarkt in Zusammenarbeit mit strategischen Partnern entlang der gesamten Logistikkette.

Der Ladeparkplatz in Geldermalsen sei Teil eines wachsenden Netzwerks von Ladestationen von Albert Heijn in den Niederlanden. Zusammen bilden diese Standorte die Grundlage für eine Zukunft, in der der Transport immer leiser, sauberer und effizienter wird. Das Ziel sei es, bis 2033 einen vollständig emissionsfreien Transport in der eigenen Lieferkette zu erreichen.