von Mike Knowles 1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Zespri verlässt den Hafen von Zeebrügge nach vier Jahrzehnten

Der Kiwi-Vertrieb Zespri wird ab 2028 den belgischen Hafen von Zeebrügge nicht mehr als Einfuhrhafen für Nordeuropa nutzen und voraussichtlich stattdessen nach Vlissingen in den Niederlanden umziehen.

Kiwis werden im Hafen mit Kran vom Schiff gehoben
© Zespri

Die am 19. Juni bekannt gegebene Nachricht bedeutet das Ende einer Partnerschaft mit dem Logistikunternehmen Belgian New Fruit Wharf, die bis in die Mitte der 1980er Jahre zurückreicht und in deren Rahmen heute jährlich mehr als zwei Milliarden einzelne Kiwis aus neuseeländischem Anbau den Hafen passieren.

Das Unternehmen erklärte, dass die jüngsten Störungen, darunter Streiks der Lotsen und andere Unterbrechungen, ein entscheidender Faktor für diese Entscheidung waren.

Nele Moorthamers, Marketingmanagerin von Zespri für Europa, erklärte in einer Stellungnahme: „Nach einer umfassenden Überprüfung unseres europäischen Netzwerks und in Vorbereitung auf das Auslaufen des aktuellen Vertrags im Jahr 2028 wird Zespri auf eine Struktur mit drei zentralen Drehkreuzen umstellen: in den Niederlanden, Italien und Spanien.“

Weiter heißt es: „Wir schätzen den bedeutenden Beitrag, den BNFW im Laufe der Jahre geleistet hat, und würdigen das, was wir gemeinsam erreicht haben. Wir werden eng mit BNFW zusammenarbeiten, um die Geschäftskontinuität bis 2028 sicherzustellen. Wir betrachten dies als die beste Entscheidung, um das Wachstum von Zespri in Europa weiter zu unterstützen und sowohl für Kunden als auch für Erzeuger starke Ergebnisse zu erzielen.“