Für das erste Quartal 2026 kommt sie zu einem durchwachsenen Fazit: für die Shopper war Obst und Gemüse beim Einkauf von Gütern des täglichen Bedarfs hochrelevant – landete Obst und Gemüse im Schnitt doch alle drei Tage im Einkaufskorb der Verbraucher. „Der durchschnittliche Verbraucher kaufte im ersten Quartal 2026 etwa 59 kg Obst und Gemüse und war bereit, dafür fast 150 Euro pro Haushalt auszugeben“, sagt Katja Trieschmann. Dennoch sei das Wachstum mit einem leichten Umsatzplus von 0,5 % hinter dem FMCG-Gesamtmarkt zurückgeblieben. „Besonders der März 2026 fiel mit einem Wertverlust von 2 % negativ auf. Die Entwicklung innerhalb der Kategorie verlief höchst unterschiedlich. Frisches Gemüse konnte im ersten Quartal 2026 im Umsatz um 3 % zulegen, stagnierte jedoch im Absatzniveau“, so die Marktexpertin. Das sei durch gestiegene Kilopreise, insbesondere bei Fruchtgemüse wie Zucchini oder Tomaten, getrieben worden. „So machte sich im März die geringere Verfügbarkeit von Tomaten besonders bemerkbar. Angesichts zum Teil zweistellig gestiegener Preise reagierten viele Verbraucher zurückhaltend. So griffen 1,8 Mio Haushalte weniger als im Vorjahresquartal zu Zucchini, was einem Rückgang von 12 % in der Käuferreichweite entspricht. Zucchini verzeichneten im ersten Quartal damit ein Mengenminus von 14 %“, so YouGov-Expertin Katja Trieschmann.
Lesen Sie ihre vollständige Markteinschätzung in Ausgabe 12/2026 des Fruchthandel Magazins ab Seite 14.