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Witterungsbedingt eingeschränktes Angebot an Eissalat

Zurzeit ist die Warenverfügbarkeit bei Eissalat witterungsbedingt eingeschränkt. Doch angesichts der schwächelnden Nachfrage lassen sich die Preise nicht flächendeckend auf allen Handelsebenen anziehen. 

ganzer und halber Eisbergsalat
© mates/AdobeStock

Nach der starken Nachfrage im Juni ist der Anteil der Haushalte, die Eissalat kaufen, bis Mitte Juli deutlich gesunken. Diese Entwicklung ist zum Teil ferienbedingt, zum Teil aber auch preisbedingt, denn der durchschnittliche Verbraucherpreis ist gegenüber Juni inzwischen um fast 0,10 Euro/St. gestiegen. Zuletzt bezahlten die privaten Verbraucher in der 29. Woche 0,86 Euro/St. und damit rund 4 % mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Wie bei den anderen Salaten führt die verhaltene Nachfrage dazu, dass sich das witterungsbedingt eher eingeschränkte Angebot noch nicht flächendeckend in höheren Preisen widerspiegelt. In der Tendenz steigen die Preise jedoch auf allen Handelsebenen, und kurzfristig ist hier auch keine Trendwende zu erwarten.

Eissalat aktuell angebotsbedingt weniger beworben

Angesichts der knapperen Versorgungslage ist es wenig verwunderlich, dass Eissalat aktuell in den Angebotsaktionen des LEH deutlich weniger präsent ist als im Vorjahr. In der 30. Woche wird nur 6-mal mit Eissalat geworben. Noch dazu liegen die Aktionspreise auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahr. Eissalat aus konventioneller Produktion wird zu Preisen ab 0,88 Euro/St. beworben. Das sind gut 35 % mehr als im Vorjahr. Auch der durchschnittliche Aktionspreis überschreitet das Niveau der Vorwoche und des Vorjahres deutlich. AMI