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Verordnung über neue genomische Techniken auf Weg in letzte Phase

Copa Cogeca begrüßen die Annahme des Trilog-Konsenses zur Verordnung über neue genomische Techniken (NGTs) durch den Rat der Europäischen Union. Auf Ratsebene bedeutet dies den Abschluss einer über zehnjährigen Debatte und bestätigt einen wissenschaftlich fundierten und verhältnismäßigen Ansatz, der mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission im Einklang steht, so Copa Cogeca.

DNA-Strang aus Obst und Gemüse
© AYDINOZON/AdobeStock

Die Einigung bestätige, dass NGT-1-Pflanzen, die von konventionell gezüchteten Sorten nicht zu unterscheiden sind, genauso reguliert werden wie konventionelle Pflanzen, was Züchtern und Landwirten die lang erwartete Klarheit verschafft.

In einer Zeit, in der die europäische Landwirtschaft zunehmendem Druck durch den Klimawandel, Einschränkungen bei den Produktionsmitteln und neu auftretende Schädlinge ausgesetzt sei, biete diese Verordnung Zugang zu innovativen Züchtungsinstrumenten, die schnellere und widerstandsfähigere Pflanzensorten hervorbringen können, einschließlich einer verbesserten Toleranz gegenüber Trockenheit und Hitzestress.

„Diese Einigung ist ein Meilenstein für die europäische Landwirtschaft. NGTs können Landwirten helfen, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, und gleichzeitig eine nachhaltige Produktion und die Ernährungssicherheit in der EU fördern“, sagte Thor Gunnar Kofoed, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Saatgut von Copa Cogeca.

Copa Cogeca fordern das Europäische Parlament nun nachdrücklich auf, die im Trilog erzielte Einigung rasch zu billigen, um ein rechtzeitiges Inkrafttreten sicherzustellen. Angesichts der Tatsache, dass die Entwicklung neuer Pflanzensorten in der Regel acht bis zehn Jahre dauere, sei es unerlässlich, Rechtssicherheit zu schaffen, damit Landwirten unverzüglich Innovationen und greifbare Vorteile zugutekommen.