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Verband Schweizer Gemüseproduzenten: Weg frei für gemeinsame Zukunft

Die Gemüsegärtner/-innen gestalten ihre Zukunft aktiv mit. Im Bereich der Agrarpolitik, fordern sie mehr
unternehmerische Freiheit und weniger administrativen Aufwand. Mit vereinten Kräften gestaltet sich dieser Weg zielführender, so der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP).

Paprika-Ampel
© Pixelot/AdobeStock

„Wir unterstützen eine Weiterentwicklung der Land- und Ernährungspolitik – aber wir erwarten, dass sie
praxistauglich ist.“, ließ Werner Salzmann, Präsident des (VSGP), an der Delegiertenversammlung vom verlauten. Dabei sprach er die geforderte unternehmerische Freiheit der Gemüsebaubetriebe und die Entlastung des administrativen Aufwands an. Für eine nachhaltige Gemüseproduktion müssen die Mitglieder des VSGP auf Marktveränderungen reagieren und ihren Betrieb effizient führen können. Zunehmende Anbauflächen, eingeschränkte Produktionsmittel und stagnierende Flächenerträge bedeuten steigende Produktionskosten.

Diese treffen am Markt auf einen enormen Preisdruck, der durch die Tiefpreisstrategien der Abnehmer angefeuert wird. Nachhaltigkeit hat ihren Preis, der sich auch im Markt widerspiegeln muss. Im vergangenen Jahr prüfte und diskutierte der VSGP den Antrag der Feldgemüseproduzenten Zürich ausgiebig,
der einen erneuten Beitritt zum Schweizer Bauernverband (SBV) forderte. VSGP und SBV fanden einen Weg die gegenseitigen Forderungen, insbesondere die Eigenständigkeit des VSGP, in Gemüsefragen zu bewahren. Die Delegierten des VSGP stimmten abschließend der Weiterverrechnung der Beiträge zu und machten damit den Weg frei für eine gemeinsame Zukunft. Der VSGP wird nun mit dem SBV die weiteren Schritte einleiten.