Südafrika behauptet Spitzenposition bei Orangenexporten
Die Orangenexporte der Südhalbkugel haben sich 2025 spürbar erholt. Wie aus dem aktuellen „Southern Season Orange“-Bericht von Topinfo hervorgeht, profitierten die Exportländer von einer höheren internationalen Nachfrage sowie günstigen Witterungsbedingungen, die sowohl die Produktion als auch die Ausfuhren begünstigten.
Südafrika blieb dabei mit Abstand der wichtigste Lieferant – sowohl für den Frischmarkt als auch für die Saftindustrie. Europa und Asien nahmen zusammen rund zwei Drittel der gesamten Exportmenge auf. Mit insgesamt 553.800 t blieb die Europäische Union 2025 der wichtigste Absatzmarkt und legte gegenüber 2024 (446.700 t) deutlich zu.
Auch die Lieferungen in den Nahen Osten stiegen auf 271.600 t nach 212.500 t im Vorjahr. Die Exporte in die USA erhöhten sich auf 195.000 t, während die Lieferungen in andere asiatische Märkte auf 178.900 t zunahmen. Lediglich die Ausfuhren in den Fernen Osten gingen auf 150.600 t zurück, nachdem dort 2024 noch 166.200 t und 2023 sogar 208.000 t erreicht worden waren.
Südafrika stellte mit 1.256.700 t bzw. 73 % der gesamten Exportmenge erneut den mit Abstand größten Lieferanten. Australien folgte mit 215.500 t (12 %), vor Chile mit 121.500 t (7 %) und Argentinien mit 79.200 t (5 %). Die übrigen Ursprungsländer kamen zusammen auf 3 % der Exporte.