Für die aktuelle Auswertung untersuchte QS 15 Apfel-Proben, von denen 13 Proben von QS-zertifizierten Erzeugerbetrieben aus Deutschland und zwei weitere Proben aus Österreich stammten. Die Probenahme erfolgte im Zeitraum vom 1. bis zum 25. August 2026. „Drei Proben waren frei von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen. In weiteren fünf Apfel-Proben wurden lediglich bis zu maximal zwei Wirkstoffe detektiert. In der Summe konnten 35 Wirkstoffe in den 15 Proben nachgewiesen werden, davon am häufigsten die Wirkstoffe Captan und THPI, Summe (13 Nachweise), Dithianon (6 Nachweise) und Pyrimethanil (5 Nachweise). 82,85 % der nachgewiesenen Wirkstoffe schöpften die Rückstandshöchstgehalte (RHG) zu maximal 20 % aus“, so QS.
Die guten Ergebnisse zum Saisonstart bestätigen laut dem Bonner Standardgeber die Auswertung der Analysen aus dem Vorjahr: Im Kalenderjahr 2025 wurden insgesamt 1.419 Proben von Äpfeln für das QS-Rückstandsmonitoring untersucht. Davon stammten 1.213 Proben aus Deutschland, 160 Proben aus Österreich, 33 aus den Niederlanden, sieben aus Frankreich und vier aus Belgien. Von den 1.213 Apfel-Proben aus Deutschland waren 107 Proben (8,82 %) rückstandsfrei. Bei 200 Proben (16,49 %) wurde lediglich ein Wirkstoff, und in 763 Proben (62,9 %) bis zu maximal drei Wirkstoffe nachgewiesen. Insgesamt hielten 99,86 % der untersuchten Apfel-Proben von deutschen Erzeugern die geltenden Rückstandshöchstgehalte ein. Zudem lagen 95,07 % der nachgewiesenen Wirkstoffe bei höchstens 20 % des zulässigen RHG-Wertes. Aktuell verfügen 1.451 Betriebe in Deutschland über eine QS-Zertifizierung für die Produktion von Äpfeln. Die bewirtschaftete Anbaufläche umfasst insgesamt rund 22.151 ha.