Die Branche erzielte einen Umsatz von 233,4 Mio US-Dollar FOB, knapp 1 % weniger als im Juli 2025, gestützt durch einen Anstieg des internationalen Preises, der den Rückgang der Versandmengen ausglich, schreibt agraia.pe.
Hinter dieser scheinbaren Stabilität stehen zwei Kräfte, die in entgegengesetzte Richtungen wirkten. Einerseits betrug das Exportvolumen im Juli 130.902 t, 10,1 % weniger als im Vorjahr. Andererseits stieg der durchschnittliche Exportpreis auf 1,78 US-Dollar pro Kilogramm, ebenfalls 10,1 % mehr als 2025. Dieser bessere Preis glich für die Branche fast vollständig die Einbußen aus, die durch die geringere Menge an verschifftem Obst entstanden waren.
Europa führt, USA und Chile verzeichnen Rückgänge
Europa festigte seine Position als wichtigster Markt des Monats und nahm 65,8 % der Lieferungen im Juli auf. Innerhalb des Blocks ragten folgende Länder heraus: die Niederlande mit 74,3 Mio US-Dollar, Spanien mit 47,2 Mio US-Dollar – beide verzeichneten einen Anstieg.
Im Gegensatz dazu verzeichneten zwei Schlüsselmärkte deutliche Rückgänge: Die USA gingen um 31,3 % zurück und Chile brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 40,7 % ein.
Im bisherigen Jahresverlauf, von Januar bis Juli, beliefen sich die Avocado-Exporte auf 1.272,2 Mio US-Dollar, was einem Anstieg von 7,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025 entspricht. Dies bestätige, dass die Saison – abgesehen von dem vorübergehenden leichten Rückgang im Juli – insgesamt ein solides Wachstum verzeichne.