Demgegenüber stehe ein markantes Niederschlagsdefizit von rund 58 % gegenüber dem langjährigen Mittel, mit besonders trockenen Bedingungen im Waldviertel, in der Steiermark, im Südburgenland und in Kärnten. Die Vegetationsentwicklung verlief einmal mehr zum Referenzzeitraum deutlich verfrüht. „Die Aprikosenblüte setzte rund zehn Tage früher ein und war in der Wachau bereits Mitte April abgeschlossen. Die Apfelanlagen befinden sich in Vollblüte, bei bislang überwiegend guten Witterungsbedingungen für Bestäuber“, so AMA. Im März habe sich der Apfelmarkt in Österreich gut versorgt präsentiert, wobei weiterhin hohe Lagerbestände die Marktdynamik prägten. „Die aktuellen Außenhandelsdaten zeigen zum Vorjahr insgesamt eine 15 %ige Steigerung der Ausfuhren von österreichischen Qualitätsäpfeln, dennoch wirkt der europaweit erhöhte Warendruck, aber auch die schwachen Preise, dämpfend auf heimische Exportchancen. Im Besonderen in Richtung Deutschland, wo unsere Nachbarn dank einer wieder erstarkten Ernte 2025 mit deutlichen Übermengen kämpfen“, heißt es weiter. Die Großhandelsabgabepreise lagen im März stabil bei durchschnittlich 1,16 Euro/kg, jedoch unter dem Vorjahresniveau (-10 %). Die Lagerbestände beliefen sich auf 62.590 t, mit Schwerpunkt auf den Sorten Gala und Golden Delicious.