1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Klimawandel: Hitze wird unberechenbarer

Europas Landwirte müssen sich auf noch stärkere Klimaextreme einstellen. Laut einer Studie des Earth and Society Research Hub (ESRAH) der Universität Hamburg werden Hitzewellen in Europa nicht nur häufiger und heißer, sondern auch chaotischer.

Wetterillustration mit Sonne, Wolken, Regen und einem Thermometer auf pastellfarbenem Hintergrund.
© Mary - AdobeStock - Generiert mit KI

Besonders in Mittel- und Nordeuropa führen wechselnde Bodenfeuchten zu instabileren Klimabedingungen und sprunghaften Hitzewellen, während Südeuropa mit dauerhaft ausgetrockneten Böden zwar stabiler, aber konstant heiß bleibt.

Hauptursache ist laut den Forschern die Bodenfeuchte. Schwankungen zwischen nassen und trockenen Phasen verstärken Hitzeperioden, da weniger Wasser verdunstet und die Luft sich stärker aufheizt. Im Süden hingegen fehlt bereits die Feuchtigkeit, um das Wetter zu beeinflussen – die Temperaturen bleiben dort dauerhaft hoch.

Die Forschenden warnen, dass sich Länder wie Deutschland künftig auf größere Unberechenbarkeit einstellen müssen. Ein Sommer könne mild verlaufen, der nächste Rekordwerte erreichen. Die Variabilität selbst werde zum Risiko.