Die erste Saisonhälfte habe zufriedenstellende Produktionsmengen, gleichbleibende Qualität und einen anhaltenden Vorsprung von drei bis fünf Tagen gezeigt. Einziger Wermutstropfen sei ein geringeres Kaliber sowie ein höherer Anteil mittelgroßer Früchte (Kategorie B) infolge der Hitzewellen, die das Fruchtwachstum gebremst hätten, berichtet die Vereinigung. Die Lage entspanne sich nun schrittweise, bleibe aber angespannt.
Für Pfirsiche und Nektarinen seien die Durchschnittspreise für lose Ware in der ersten Saisonhälfte mit 4,38 Euro/kg und 2,83 Euro/kg im Angebot stabil geblieben; 2025 lagen sie bei 4,60 Euro/kg bzw. 2,74 Euro/kg.
Vom 27. Juli bis 15. August wird die Steinobst-Hauptsaison in Frankreich medial vom "Festival de la Pêche-Nectarine" begleitet. Aufmerksamkeit für die heimischen Früchte soll durch digitale Kampagnen in sozialen Medien, Fachpresse-Präsenz, redaktionelle Beiträge und Videos sowie durch eine Radiokampagne auf France Info entstehen. Auch Verkaufsförderungsmaterial am Point of Sale hat die Vereinigung eigens für den Handel entwickelt und bietet diese frei verfügbar zum Download an - Interessierte können hier einen Blick darauf werfen: zum Werbematerial für den PoS
Neben Verzehrtipps für den Konsumenten wird auf den bunten Schildern auch auf den Anbau in den "Vergers écoresponsables", den umweltfreundlichen Obstgärten, hingewiesen, über die per QR-Code mehr in Erfahrung gebracht werden kann.
Aktuell sind 80 % der französischen Pfirsich- und Nektarinenproduktion Teil der Vergers écoresponsables, die durch besonders strenge Lastenhefte mit möglichst biologischen Anbaumethoden u.a. die Biodiversität schützen, Wasser einsparen und Abfälle reduzieren oder recyceln wollen.
Wie die französische Aprikosenkampagne bisher gelaufen ist, können Sie übrigens hier nachlesen: zum Artikel