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Hohes Angebot an Blumenkohl hat Preise sinken lassen

Im Juni wechselten sich ein hohes Angebot und ein ausgeglichener Markt bei Blumenkohl ab. Nach dem langanhaltenden hohen Preisniveau der Vormonate führte dies zu sinkenden Preisen, die sich nun auf dem niedrigen Niveau des vorangegangenen Jahres eingependelt haben. 

Blumenkohl mit Grün und einzelnen Röschen
© Tim UR/AdobeStock

Zum Junianfang begann in Norddeutschland die Blumenkohlernte. Parallel dazu wurde in den übrigen Anbaugebieten in Deutschland weiterhin geerntet. Folglich stand deutscher Blumenkohl bundesweit flächendeckend zur Verfügung. Zeitlich zusammengeschobene Sätze, insbesondere im Süden, führten zunächst zu einem deutlichen Mengenzuwachs und erhöhtem Angebotsdruck. In der Folge gaben die Preise spürbar nach und pendelten sich bereits zum Monatsanfang auf einem mit dem Vorjahr vergleichbaren Niveau ein. Die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel zeigte sich zu Beginn noch zurückhaltend, erhielt jedoch durch ausgeweitete Werbeaktivitäten des LEH zunehmend Impulse. Zwischenzeitlich glich sich das Blumenkohl-Angebot dann wieder aus bis zur zweiten Monatshälfte.

Teils niedrige Preise in Angebotsaktionen

Seit Mitte des Monats stand erneut die Ernte von witterungsbedingt zusammengeschobenen Sätzen an, das Angebot stieg wieder und die Preise haben nachgegeben. Auch wenn bei der hochsommerlichen Witterung zum Monatswechsel Kochgemüse wie Blumenkohl in der Regel aus dem Fokus der Verbraucher tritt, lag die Nachfrage im Einzelhandel dennoch auf dem starken Niveau des vorangegangenen Jahres. An den deutschen Großmärkten dagegen lief der Absatz aufgrund der hohen Temperaturen gedämpft. Der Lebensmitteleinzelhandel wirbt diese Woche (KW 26) in acht Angebotsaktionen mit dem weißen Feinkohl. Laut AMI Aktionspreise im LEH wird dabei deutscher, konventioneller Blumenkohl 3-mal zu 1 Euro/St. angeboten, die Spanne reicht jedoch auch bis 1,99 Euro/St. AMI