In erster Linie achte der Discounter darauf, mit einem konzentrierten Sortiment nur Produkte mit hoher Warendrehung anzubieten, die sich sehr rasch verkaufen. Als weitere wichtige Maßnahme zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen verfüge Hofer über ein ausgeklügeltes Logistiksystem sowie die zielgerichtete Bestellung der Waren. Ein Computersystem sorge bei Hofer im Hintergrund unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren automatisiert für ideale Warenverfügbarkeit in den Filialen.
Trotz optimaler Planung und Logistik sei es auch bei Hofer unvermeidbar, dass es manchmal zu Überschüssen komme. Deshalb spenden alle Hofer Filialen überschüssige Nahrungsmittel laufend an regionale Sozial- und Tafeleinrichtungen. Zusätzlich werden Lebensmittel, welche nicht mehr verkauft werden können, landwirtschaftlichen Betrieben zur Verfügung gestellt.
Außerdem bestehe seit 2022 eine Kooperation zwischen Hofer und Too Good To Go. Überproduzierte Lebensmittel können hierbei von Kunden zu einem reduzierten Preis um 3,99 Euro erworben werden, der Warenwert beläuft sich dabei auf rund 12 Euro. Kunden können so gleichzeitig wertvolle Lebensmittel retten und bares Geld sparen. Um Lebensmittelverluste bereits in der vorgelagerten Lieferkette zu verringern, rette Hofer gemeinsam mit dem Unternehmen Unverschwendet wertvolle Lebensmittel vor der Tonne und verarbeitet diese unter der Eigenmarke „RETTENSWERT” seit Oktober 2022 zu hochwertigen Produkten.
Um Kunden allgemein zum Thema Lebensmittelverschwendung zu sensibilisieren, kennzeichne Hofer verstärkt Lebensmittel mit dem Logo „Oft länger haltbar“. Damit wird aufmerksam gemacht, dass viele Produkte auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums einwandfrei und genießbar sind. Zudem werden unter dem Namen „Krumme Dinger“ nach Verfügbarkeit auch Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern angeboten, welches ansonsten nicht in den Handel gelangen würde.