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Global Fruit Point setzt Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

Am 29. September findet zum siebten Mal der von den Vereinten Nationen ausgerufene „International Day of Awareness of Food Loss and Waste“ statt. Dieses Datum nimmt die FAO jährlich zum Anlass, auf die Dringlichkeit der Vermeidung von unnötigen Lebensmittelabfällen hinzuweisen. In Kooperation mit mehreren Lebensmittellaboren leistet auch Global Fruit Point eigenen Angaben zufolge dazu regelmäßig einen Beitrag. 

Lebensmittel in Mülltonne
© highwaystarz/AdobeStock

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen sieht vor, dass die jährlichen Lebensmittelabfälle in der Dekade 2020-2030 weltweit um 50 % vermindert werden. Dies gilt sowohl für den Handel als auch für die Privathaushalte. 

In der EU werden jährlich etwa 58,2 Mio t an frischen Lebensmitteln (einschließlich nicht essbarer Anteile wie z.B. Gemüseschalen oder Knochen) weggeworfen, davon 10,9 Mio t in Deutschland. Ein Großteil der frischen Lebensmittelabfälle entstehe in den Privathaushalten mit etwa 58 % in Deutschland; auf die Import-/Handelsstufe entfallen hier etwa 6 %. Die genauen Mengen an Obst- und Gemüseabfall werden statistisch nicht separat erfasst. Hochgerechnet mache diese Produktgruppe jedoch ca. 40 % bis 50% der Gesamtmenge an frischen Lebensmittelabfällen aus. 

Global Fruit Point trägt seit über zehn Jahren aktiv zur Verminderung der Abfallmenge bei: Das Import-unternehmen lässt regelmäßig Warenproben durch anerkannte Lebensmittellabore untersuchen, auch über die gesetzlich vorgeschriebenen Stichprobenmengen hinaus. Für die Rückstandsuntersuchung benötigen die Labore nur 1 kg bis 2 kg Obst aus jedem Probenkarton. Die restlichen Früchte werden nicht entsorgt, sondern an Tafelorganisationen gespendet. In Kooperation mit den Partnerlaboren von Global Fruit Point kommen so jährlich ca. 9 t bis 10 t frische Früchte einer zunehmenden Zahl von wirklich bedürftigen Menschen zugute. Angesichts der Gesamtmenge an Obst- und Gemüseabfall mag die Menge gering erscheinen. Für ein mittelständisches Unternehmen sei dies jedoch ein beachtliches Volumen. Zusätzlich verzichte Global Fruit Point bei Reklamationen von kleineren Partien teilweise auf die Rücksendung und stelle beanstandete Ware für soziale Organisationen zur Verfügung. 

Viele Unternehmen und Verbraucher haben in den vergangenen Jahren ihre Bemühungen verstärkt, um der Verschwendung von frischen Lebensmitteln entgegenzuwirken – aber es bleibe noch ein weiter Weg, um die Zielsetzung der Agenda 2030 zu erreichen. Global Fruit Point leiste hierzu einen aktiven Beitrag, ebenso wie zahlreiche andere Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Import, Handel, Logistik und Lebensmitteleinzelhandel.

Thies Claussen, Leitung Qualitätsmanagement: „Wir wissen, dass viele Firmen ähnliche Anstrengungen unternehmen – aber beim Thema Abfallvermeidung ist sicherlich noch ‘Luft nach oben‘. Wenn wir alle in der Branche an einem Strang ziehen, können wir gemeinsam (noch) deutlich mehr erreichen. Letztlich ist entscheidend, wie viele Unternehmen – und natürlich auch Verbraucher – sich aktiv an der Abfallvermeidung beteiligen.“