Die Anbaufläche bleibe mit 4.394 ha stabil. Den Zuwachs führt Agreste vor allem auf einen Ertragsanstieg in der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon zurück, die sich nach dem schwachen Vorjahresertrag wieder der Fünfjahresdurchschnitt annähere. Aufgrund von feuchter Witterung und wenig Sonne habe sich der Anbaustart jedoch verzögert.
Auf der Handelsseite liegen die Erzeugerpreise im Mai 2026 um 38 % über dem Vorjahresniveau und um 19 % über dem Fünfjahresdurchschnitt für diesen Monat, was Agreste als Folge des noch knappen Angebots zu Saisonbeginn sieht. Zwischen Januar und April 2026 seien die französischen Zucchini-Exporte (8.700 t) im Jahresvergleich um 17 % gesunken, die Importe (72.100 t) um 4 %. Das Handelsdefizit habe sich dadurch leicht auf 63.400 t verringert (-2 %).