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Extremwitterung begrenzt Erntemengen bei Tomaten

Aktuell fallen die Erntemengen bei Tomaten witterungsbedingt deutlich geringer als im saisonüblichen Rahmen aus. Gleichzeitig ist die Nachfrage lebhaft. 

Tomaten an der Rispe
© AdobeStock

Die hochsommerliche Witterung der vergangenen Wochen geht auch an den Kulturen im geschützten Anbau nicht spurlos vorüber. Die hohen Temperaturen haben die Bestäubung gestört. Pollen sind ausgetrocknet und die bestäubenden Insekten waren weniger aktiv. Der Fruchtansatz fällt dadurch geringer aus. In den kommenden Wochen wird weiterhin mit schmaleren Angebotsmengen zu rechnen sein. Auf der Gegenseite bleibt das Absatztempo lebhaft. Bei der sommerlichen Wetterlage stehen Tomaten beim Endkunden hoch im Kurs. Die Ferienzeit zeigt zwar Auswirkungen und es kann nicht an die Spitzenverkäufe der ersten Juliwochen angeschlossen werden, dennoch fließt die Ware zügiger als im Vorjahr ab. Anders als in den Vorjahren stehen geringere Mengen Tomaten aller Fruchtgrößen zum freien Verkauf bereit. Die Preise an den Veilingen des Beneluxraums und damit auch an den deutschen Großmärkten haben sich befestigt und liegen auf saisonal hohem Niveau.

Aktionspreise dennoch niedrig

Trotz des schmaleren Angebots werden Standardrispentomaten aus den Niederlanden beim Discounter mit 0,99 Euro/kg beworben. Deutsche Standardrispentomaten liegen mit 2,60 Euro/kg bis 2,75 Euro/kg in den Aktionsregalen. Auch Minirispentomaten aus den Niederlanden werden in der 32. Kalenderwoche zu niedrigen Preisen an den Endkunden abgegeben. Die 400-g-Schale wird in Aktionen für 0,99 Euro verkauft. Damit dürften sich an den Veilingen wie auch an den deutschen Großmärkten die Preise für feine Rispentomaten in der kommenden Woche weiter befestigen, zumal die Auswirkungen der schwachen Bestäubung demnächst noch stärker zum Tragen kommen. AMI