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Colruyt verwertet Kartoffelüberschüsse durch Spenden an die Tafeln

In den kommenden Monaten wird Colruyt eigenen Angaben zufolge Tonnen von Kartoffelüberschüssen an die Tafeln spenden. Auch die belgischen Kartoffelbauern aus dem Kartoffelprojekt der Colruyt Group erhalten weiterhin ihren festen Abnahmepreis, selbst wenn das Angebot derzeit größer ist als die Nachfrage.

Person hält Kartoffeln in der Hand, Erde rieselt runter
© Colruyt

Die Handelskette aus Halle wird als einziger Einzelhändler bis zum Sommer die Lieferung von Kartoffeln an bedürftige Familien sicherstellen, die von den Tafeln unterstützt werden. Auch die Kunden soll Colruyt an diesem belgischen Spitzenprodukt teilhaben lassen, und zwar durch zusätzliche Sonderangebote zu den ohnehin schon niedrigsten Preisen sowie durch den Verkauf von 10-kg-Säcken.

In den kommenden Monaten wird Colruyt einen Kartoffelüberschuss haben, der bis zur neuen Ernte nicht mehr verkauft werden kann. Die Kartoffelernte war sehr reichhaltig, und der Absatz der vergangenen Monate lag bei Colruyt bis zu 6 % unter den ursprünglichen Schätzungen. ​

Colruyt wird daher ab nächster Woche als einziger Einzelhändler wöchentlich Kartoffeln an die Lebensmittelbanken spenden, und zwar bis zum Sommer. Die Lebensmittelbanken verteilen diese wiederum an fast 700 lokale Organisationen. Sie arbeiten auch mit regionalen Verteilungsplattformen von Foodsavers und dem Roten Kreuz zusammen, damit die belgischen Kartoffeln alle Wohltätigkeitsorganisationen erreichen.

Marc Mertens, Geschäftsführer des belgischen Verbandes der Lebensmittelbanken, ist mit der Zusammenarbeit zufrieden: „Wir finden es großartig, dass Colruyt mit dieser Aktion zwei Ziele verfolgt: Zum einen unterstützt das Unternehmen die Landwirte dabei, ihre Kartoffelberge abzubauen, zum anderen sorgt es dafür, dass die Kartoffeln als Nothilfe eine wachsende Gruppe von Menschen in Not erreichen. Auf diese Weise schließt sich die Colruyt Group nahtlos der doppelten Mission der Lebensmittelbanken an: Hunger und Lebensmittelüberschüsse in Belgien zu bekämpfen.“

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