Automatisierte Systeme und Robotik können Arbeitsabläufe effizienter gestalten, Kosten senken und Landwirtinnen und Landwirte im Betriebsalltag entlasten. Damit können sie dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken – auch angesichts steigender Energie- und Lohnkosten sowie knapper Arbeits- und Fachkräfte.
Automatisierung als Chance für Obst und Gemüse
Zum Start des Förderprogramms betont Bundesminister Alois Rainer: „Unsere Landwirtinnen und Landwirte sind innovativ und setzen schon lange auf modernste Technik. Technologien wie Automatisierung und Robotik helfen dabei, die deutschen Betriebe wettbewerbsfähig zu halten. Sie sichern damit unsere Landwirtschaft insbesondere in Bereichen, die arbeitsintensiv und körperlich belastend sind oder saisonal zusätzliches Personal erfordern, zum Beispiel im Obst- und Gemüseanbau. Aus diesen Gründen fördern wir Projekte, in denen neue praxistaugliche Lösungen für die Landwirtschaft von morgen entstehen.“
Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist vereinbart, den Selbstversorgungsgrad mit landwirtschaftlichen Produkten im Obst- und Gemüsebereich zu erhöhen. Um dies zu gewährleisten, ist es unumgänglich, dass händische Arbeiten zunehmend automatisiert werden. Das neue Förderprogramm des BMLEH zahlt zudem unmittelbar auf die Ziele der Hightech-Agenda der Bundesregierung zur Stärkung des Robotikstandorts Deutschland sowie der Digitalisierungsstrategie ein. Die Fördermittel sollen für die Jahre 2027 bis 2030 zur Verfügung gestellt werden. Anträge können bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestellt werden.