von Christine Weiser 3 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

APM Terminals/Hapag-Lloyd: Partnerschaft für Wachstum am Terminal Maasvlakte II

Hapag-Lloyd hat mit APM Terminals eine Vereinbarung über den Erwerb einer 25-%-igen Beteiligung an APM Terminals Maasvlakte II B.V. unterzeichnet.

Containerschiff liegt am Hafenterminal
© Hapag-Lloyd

Als Partner werden beide Unternehmen die weitere Entwicklung, den Kapazitätsausbau und die operative Leistungsfähigkeit des Terminals vorantreiben. Die Investition unterstreicht dem Unternehmen zufolge zugleich die Bedeutung von Maasvlakte II als wichtiges europäisches Drehkreuz der Gemini Cooperation von Hapag-Lloyd und Maersk. 

Mit der Transaktion sichere sich Hapag-Lloyd langfristig automatisierte Terminalumschlagskapazitäten und stärke seine weltweite Terminalpräsenz im Bereich Terminal & Infrastructure, die unter der Marke Hanseatic Global Terminals (HGT) gebündelt ist. APM Terminals behält die operative Verantwortung für Maasvlakte II. 

„Mit der geplanten Investition in Rotterdam werden wir die Effizienz und Zuverlässigkeit unseres Netzwerks weiter steigern. Das Terminal ist ein wichtiges Element der Gemini Cooperation und passt sehr gut zu unserer Strategie, unser Terminalportfolio in Kernmärkten weiter auszubauen“, sagte Dheeraj Bhatia, CTIO der Hapag-Lloyd AG und CEO von Hanseatic Global Terminals.

„Die Investition von Hapag-Lloyd ist ein starkes Vertrauensvotum für ein Terminal, das für das Gemini-Netzwerk und für Rotterdam von entscheidender Bedeutung ist. Diese Transaktion spiegelt die enge Partnerschaft zwischen APM Terminals und Hapag-Lloyd sowie unser gemeinsames Engagement für die langfristige Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Terminals wider. Der laufende Ausbau wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem MVII-Team, dem Betriebsrat und der Hafenbehörde von Rotterdam umgesetzt. APM Terminals behält die operative Verantwortung für Maasvlakte II und unser Ziel ist es, Maasvlakte II zum besten Terminal Nordeuropas für jeden Kunden zu machen, der dort anlegt. Das bedeutet, Sicherheit, Qualität, Lieferleistung und Kosten – in dieser Reihenfolge – zu verbessern und gleichzeitig die Tiefsee-Liegeplätze sowie die TEU-Kapazität zu erweitern, um das Kundenwachstum über die Jahrzehnte hinweg zu unterstützen, in denen diese Anlage in Betrieb sein wird“, sagte Keith Svendsen, CEO von APM Terminals.

APM Terminals Maasvlakte II ist seit 2015 in Betrieb und wird derzeit umfassend erweitert, um seine Rolle als wichtiges europäisches Gateway weiter zu stärken. Die Erweiterung umfasse zusätzliche 1.000 m Tiefwasserkaimauer, wodurch sich deren Gesamtlänge auf 2.000 m erhöhe, sowie zusätzliche Stellplatzkapazitäten, vier weitere Bahngleise und den Einsatz von Automated Terminal Tractors (ATTs) und zusätzlichem automatisiertem Equipment. In der neuen Konfiguration soll die jährliche Umschlagskapazität des Terminals auf bis zu 5,4 Mio TEU steigen. Damit werden die operative Widerstandsfähigkeit von Maasvlakte II und die Fähigkeit des Terminals, künftige Ladungsströme über Rotterdam abzuwickeln, weiter verbessert.

Die Parteien haben vereinbart, keine finanziellen Einzelheiten der Transaktion offenzulegen. Der Vollzug der Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden und Regulierungsstellen.