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ZVG verweist auf Folgen fehlender Pflanzenschutzmittel

Der Zentralverband Gartenbau (ZVG) verweist auf die aus seiner Sicht weiterhin angespannte Zulassungssituation bei Pflanzenschutzmitteln. Diese stelle landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe vor große Herausforderungen. Der Verband bezieht sich dabei auf einen Beschluss des Bundesrats vom 8. Mai 2026, in dem die Situation thematisiert werde.

Tomaten-Anbau
© DenisProduction/AdobeStock

Nach Angaben des ZVG erreiche der Verlust wichtiger Pflanzenschutzmittel inzwischen ein Ausmaß, das insbesondere den Gemüse- und Obstbau in Deutschland deutlich verändern könne. Auch Notfallzulassungen könnten künftig schwieriger zu erhalten sein, so der Verband weiter. Einzelne Anpassungen reichten aus Sicht des ZVG nicht mehr aus, vielmehr sei ein Systemwechsel notwendig, auf den auch der Bundesrat hingewiesen habe.

„Wir erkennen die Bemühungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums an, sehen aber wie der Bundesrat noch deutlichen Handlungsbedarf“, erklärte ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer. Hier sei die gesamte Bundesregierung gefordert, so Fleischer weiter. 

Der ZVG mahnt zudem, weiteres Zögern sei aus Sicht des Verbands keine Option.