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Zespri begrüßt Inkrafttreten des Freihandelsabkommens zwischen Indien und Neuseeland

Das ist dem Unternehmen zufolge ein bedeutender Meilenstein, der das langfristige Wachstum in einem der weltweit größten und am schnellsten wachsenden Verbrauchermärkte fördern wird.

Marktstände in Indien
© Zespri

Das Freihandelsabkommen bringe neuseeländischen Erzeugern erhebliche Zollentlastungen: Der Zoll auf Kiwi-Exporte nach Indien entfällt für bis zu 15.000 t pro Jahr, und der Zoll auf alle darüber hinausgehenden Mengen wird von 33 % auf 16,5 % halbiert. 

Jason Te Brake, CEO von Zespri, erklärt, Indien sei ein strategisch wichtiger Markt für Zespri, da dort die Nachfrage der Verbraucher nach gesundem Premium-Obst steige und sich im Laufe der Zeit erhebliche Chancen für den Ausbau der Kiwi-Kategorie böten.

„Während das Interesse an Kiwis weiter wächst, haben hohe Zölle in der Vergangenheit den Absatz gebremst und Investitionen in die Marktentwicklung eingeschränkt. Das Freihandelsabkommen bietet mehr Sicherheit für Investitionen in den Aufbau der Nachfrage und das langfristige Wachstum der Kategorie in Indien. Das Inkrafttreten dieses Abkommens ist ein wichtiger Meilenstein für die neuseeländische Kiwi-Branche und für unsere Beziehungen zu Indien. Wir haben großes Vertrauen in Indien als Zukunftsmarkt und investieren ab dem nächsten Jahr in den Aufbau des Marktes. Die aktuelle neuseeländische Verkaufssaison neigt sich dem Ende zu, und die Erzeuger werden ab der Saison 2027 von gesenkten Zöllen profitieren, während die Arbeit am von der neuseeländischen Industrie finanzierten Förderprogramm für indische Erzeuger grüner Kiwis weitergeht. Indien hat mehr als 1,4 Mrd Einwohner und gehört zu den am schnellsten wachsenden großen Volkswirtschaften der Welt. Wir sehen ein enormes Potenzial darin, hochwertige, gesunde Kiwis einem größeren Kreis von Verbrauchern zugänglich zu machen und gleichzeitig den neuseeländischen Erzeugern einen hohen Mehrwert zu bieten. Der durch das Freihandelsabkommen verbesserte Marktzugang gibt uns die Zuversicht, weiterhin in diesen Markt zu investieren, die Partnerschaften mit unseren Kunden und Vertriebspartnern zu stärken und den Bekanntheitsgrad von Kiwis bei den indischen Verbrauchern zu steigern.“

Parallel dazu wurde der Kiwifruit-Aktionsplan (KAP) als wichtiges Ergebnis im Rahmen des Freihandelsabkommens ins Leben gerufen. Der KAP ist ein Fünfjahresprogramm, das sich ausschließlich auf grüne Kiwis konzentriert. Es wird von neuseeländischen Kiwi-Erzeugern finanziert und vom Bioeconomy Science Institute durchgeführt, um die Entwicklung der indischen Kiwi-Industrie zu unterstützen und die allgemeine Verbrauchernachfrage nach Kiwis in Indien zu steigern. Das Programm basiert auf der Komplementarität der beiden Branchen, da in Indien und in Neuseeland angebaute Kiwis zu unterschiedlichen Zeiten des Jahres erhältlich sind.

Das Programm umfasse die Zusammenarbeit mit indischen Kiwi-Erzeugern in ländlichen Gemeinden, um die Produktion und die Leistungsfähigkeit der Lieferkette zu verbessern. Ein Schwerpunkt liege auf der Einrichtung von „Centres of Excellence“ – also Modellplantagen – in wichtigen Anbaugebieten, die bewährte Verfahren demonstrieren und auf die indischen Bedingungen zugeschnittene Schulungen anbieten. Die ersten beiden „Centres of Excellence“ werden derzeit in Nagaland und Uttarakhand eingerichtet.

„Die Kompetenzzentren verdeutlichen das Engagement der Branche, dafür zu sorgen, dass die Vorteile des Abkommens den Erzeugern und Gemeinden in beiden Ländern zugutekommen“, sagt Te Brake.
„Bei dieser Partnerschaft geht es darum, auf beiden Seiten Mehrwert zu schaffen. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Zusammenarbeit dauerhafte Vorteile für Erzeuger, Verbraucher und Gemeinden in beiden Ländern erzielen können.“

Zespri würdigt zudem die Bemühungen der neuseeländischen und indischen Regierungen, der Verhandlungsführer und Beamten, deren Arbeit dazu beigetragen hat, das Abkommen zu sichern und die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken.

„Der Handel ist für den Wohlstand Neuseelands von entscheidender Bedeutung. Neue Möglichkeiten wie diese werden die neuseeländischen Exporte fördern und Arbeitsplätze sowie Gemeinden stärken. Wir haben großes Vertrauen in Indien und erwarten, dass das Abkommen im Laufe der Zeit erhebliche Vorteile bringen wird.“