Die Trockenheit in Deutschland hält nun bereits seit vielen Wochen an. Einzelne Starkregenereignisse brachten keine Entspannung im Anbau von Salatherzen. Wo es möglich ist, wird bewässert. Allerdings gibt es zunehmend Beschränkungen bei der Entnahme von Oberflächenwasser, auch für die Landwirtschaft. Die Trockenheit wurde verstärkt durch hohe Einstrahlung, Hitze und Wind. Auf den Höhepunkten der Hitzeperiode häuften sich Qualitätsprobleme in Form von Sonnenbrand an den äußeren Blättern oder Innenbrand an den Herzblättern aufgrund hoher Temperaturen und starker Verdunstung. Die extremen Rahmenbedingungen haben dazu geführt, dass der Markt mit Salaten seit Wochen eher knapp versorgt ist. Die Preise stiegen im Monatsverlauf auf allen Handelsebenen.
Werbeaktivität wird runtergefahren
Angesichts der Angebotslage ist die Werbeaktivität mit Salatherzen aktuell eingeschränkt. Gegenüber den Vorjahreswochen ist der Werbeumfang für Mini-Romana-Salatherzen in der 33. Kalenderwoche um die Hälfte reduziert. In sechs Aktionen werden Salatherzen zwischen 0,40 Euro/St. und 0,50 Euro/St. angeboten. Damit liegt der Preiseinstieg nur 5 Cent über dem Niveau der Vorjahreswochen. Die Salatköpfe sind von gedrungenem Wuchs und weisen eine feste Blattstruktur auf. Sonneneinstrahlung und Wasserknappheit haben zusammen mit hohen Temperaturen und hohen Verdunstungsraten zu dieser Adaption geführt. Die Verfügbarkeit ist nur knapp ausreichend. An den deutschen Großmärkten befestigen sich die Preise weiter. AMI