1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Weniger spanische Kaki als prognostiziert

Es zeichnet sich immer stärker ab, dass auf deutlich geringere Mengen spanischer Kaki als im Vorjahr zurückgegriffen werden kann. Dementsprechend sind die Preise höher als in anderen Jahren und die Nachfrage nimmt nur langsam Fahrt auf. 

Kakis
© Schmidt/Agronoticias

Einzelne Erzeugergenossenschaften in Spanien gehen davon aus, dass die Juniprognose für die Kaki-Ernte erheblich, um 30 %, nach unten korrigiert werden muss. Für den aktuellen Saisonstand stehen deutlich geringere Mengen als in einem durchschnittlichen Ertragsjahr zur Verfügung. Neben den Ausfällen durch die Unwetterereignisse fehlt es weiterhin an niedrigen Nachttemperaturen. Daneben färben sich die Früchte nur in mäßigem Tempo um. Bei den derzeit laufenden Verhandlungen lassen sich weiterhin höhere Preise als in den Vorjahren durchsetzen.

Die Nachfrage nimmt ebenfalls nur langsam Fahrt auf. Es fehlt Ware, um den Absatz zu beleben. Die Discounter und Supermarktketten werben entsprechend wenig mit den exotischen Früchten. In der 42. Kalenderwoche laufen lediglich sechs Aktionen mit Kaki. In den Vorjahren lag die Werbeintensität für Kaki in der 42. Kalenderwoche zwischen 14 und 15 Aktionen. Beworben werden die orangen Früchte in der aktuellen Woche zwischen 0,59 Euro/St. und 0,99 Euro/St. An den deutschen Großmärkten setzen weitere Vermarkter mit Kaki ein, allerdings nicht in dem Umfang wie im Vorjahr. Die Preisforderungen sind anhaltend hoch. Günstigere Partien weisen oftmals witterungsbedingte Schalenfehler auf. AMI