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Südafrika: Steinobstexporte steigen trotz schwieriger Anbausaison

Die südafrikanischen Steinobstexporte sind in diesem Jahr trotz einer schwierigen Anbausaison für die Erzeuger deutlich gestiegen. Nach Angaben des Branchenverbands Hortgro standen in der Saison 2025/26 insgesamt 32,4 Mio Kartons Steinobst für den Export zur Verfügung – ein Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr.

Steinobstproduktion Südafrika
© Fruchthandel Magazin

Alle Steinobstarten verzeichneten Hortgro zufolge Zuwächse, besonders stark jedoch Kirschen, deren Exportmenge um 111 % auf 487.871 Kartons stieg, sowie Pfirsiche, die um 41 % auf 2,7 Mio Kartons zulegten. Zu den wichtigsten Exportprodukten zählen Pflaumen, deren Ausfuhren um 6 % auf 15,8 Mio Kartons kletterten sowie Nektarinen mit einem Plus von 21 % auf 12,6 Mio Kartons. 

Aprikosen verzeichneten einen leichten Anstieg von 1 % auf 749.874 Kartons. Laut Hortgro waren die größere Produktion von Pfirsichen und Kirschen die Haupttreiber des starken Gesamtwachstums. Zusätzliche Anbauflächen für Kirschen haben inzwischen den Ertrag erhöht. Gleichzeitig kamen kleinere neue Anpflanzungen von Nektarinen hinzu, und auch das Exportvolumen von Pfirsichen nahm zu. Dieses Ergebnis wurde trotz einer herausfordernden Saison erzielt, erklärte Jacques du Preez, General Manager für Handel und Märkte bei Hortgro. 

„Der Beginn der Saison war sehr warm und trocken, was sich auf die Fruchtgröße auswirkte“, sagte er. „Später im März wurden die Regionen Langkloof und Witzenberg/Ceres von Hagel und Überschwemmungen getroffen. Im Mai folgte eine weitere Kaltfront mit starken Überschwemmungen in Teilen der Westkap-Provinz. Außerdem wurde die Saison durch starke Winde beeinträchtigt“, so Du Preez. 

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