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Stabile Preise bei spanischen Orangen

Die sinkenden Angebotsmengen an Orangen aus den spanischen Anbaugebieten haben bisher nicht zu steigenden Preisen geführt.

Orangen am Baum
© Schmidt/Agronoticias

Insbesondere Saftorangen konkurrieren mit nordafrikanischer Ware. Die Spanne bei den Aktionspreisen im Lebensmitteleinzelhandel blieb auf dem Vorwochenniveau. 

In den spanischen Anbaugebieten um Valencia haben Regenfälle in der 10. Kalenderwoche die Ernte der späten Sorten verzögert. Allmählich kehrt wieder Normalität ein. Die Ernte geht nun besser voran. Die Nachfrage ist weiterhin rege. Der nord- und mitteleuropäische Markt zeigt sich gewohnt aufnahmefähig. Das Spätsortensortiment steht in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Die frühlingshaftere Witterung in weiten Teilen Mitteleuropas bremst das Absatztempo für Orangen.

Bei den deutschen Supermarktketten und Discounter wird im ähnlichen Umfang wie im Vorjahr mit Orangen geworben. Es liefen in der 12. Kalenderwoche 20 Aktionen mit den Zitrusfrüchten aus dem konventionellen Anbau. Die Aktionspreise lagen zwischen 1,25 Euro/kg und 2,99 Euro/kg und damit in der gleichen Spanne wie in der Vorwoche. Im oberen Preisdrittel wurden Orangen überwiegend lose angeboten, währen im Preiseinstieg vorverpackte Ware in 1.500 bis 2.000 g angeboten wurde. An den deutschen Großmärkten sind die Preise für spanische Orangen fest. Das Absatztempo ist stetig. Vor allem bei den Saftsorten ist die Konkurrenz durch das nordafrikanische Angebot deutlich spürbar. Hier wird versucht, über den Preis Ware zu verkaufen. AMI