Die Schätzung basiert auf einer Umfrage, die vom 10. bis 17. Oktober unter den Mitgliedsunternehmen durchgeführt wurde. Wie das Komitee mitteilte, liegt dieser Wert nahezu auf dem Niveau der im April veröffentlichten Prognose und leicht über dem Ergebnis der vergangenen Saison.
Claudia Soler, Geschäftsführerin des Chilean Cherry Fruit Committee, erklärte: „Diese Zahl ist eine frühe Momentaufnahme der Saison. Im Verlauf der Ernte und der Logistik kann es noch zu kleineren Anpassungen kommen, aber wir erwarten ein ähnlich hohes Volumen wie im vergangenen Jahr. Der Schwerpunkt liegt darauf, alles richtig zu machen – mit Fokus auf Qualität, Einhaltung der Standards und Marketingunterstützung.“
Derzeit entfallen 96 % der Kirschenausfuhren der Südhalbkugel auf Chile. Vor und während der Saison plant das Komitee eine Promotionskampagne in China, dem wichtigsten Absatzmarkt für chilenische Kirschen. Ziel ist es, das Produktimage zu stärken, die Verbraucherpräferenz zu festigen und den Vermarktungsprozess mit Importeuren, Distributoren und Einzelhändlern zu unterstützen.
Parallel dazu arbeitet die Branche an einer Marktdiversifizierung mit Initiativen zur Absatzförderung in den USA, Südkorea, Thailand und Brasilien sowie weiteren Zielmärkten. Damit soll das Exportwachstum stabilisiert und neue Absatzmöglichkeiten für chilenische Kirschen geschaffen werden.