Er erzählt die Geschichte einer südafrikanischen Agrarindustrie, die schon lange bevor viele der heutigen Nachhaltigkeitsanforderungen zum Mainstream wurden, erkannte, dass sie Verantwortung für ihre Praktiken übernehmen, Risiken managen und den internationalen Märkten beweisen musste, dass man ihr vertrauen kann.
Was als relativ kleine Brancheninitiative begann, hat sich zu einem nationalen Programm zur Nachhaltigkeitssicherung entwickelt, das mehr als 40 Agrarrohstoffe unterstützt und südafrikanische Erzeuger und Exporteure mit Hunderten von internationalen Abnehmern vernetzt.
Bei der Entwicklung von SIZA ging es nie darum, von Anfang an alles richtig zu machen. Die Landwirtschaft agiert in einem komplexen Umfeld, das von täglichen Belastungen in Bezug auf Arbeitskräfte, Umwelt, Klima, Finanzen und Betriebsabläufe geprägt ist. Stattdessen basiert das Programm auf einem praktischen Prinzip: Risiken identifizieren, angehen, daraus lernen und sich kontinuierlich verbessern. Für eine exportorientierte Branche geht dies weit über das Bestehen eines Audits hinaus. Es geht darum, verantwortungsbewusst, widerstandsfähig und „compliance-fit“ zu bleiben, um den kontinuierlichen Zugang zu internationalen Märkten und zukünftiges Wachstum zu sichern.
Nicholas Dicey, Vorsitzender von SIZA: „Indem SIZA seine Standards auf die südafrikanische Gesetzgebung stützt und gleichzeitig weltweit anerkannte Best Practices einbezieht, stellt SIZA sicher, dass die Einhaltung der Vorschriften sowohl sinnvoll als auch realisierbar ist.“
Für CEO Retha Bekker geht es beim zehnjährigen Jubiläum von SIZA letztlich darum, was erreicht werden kann, wenn eine Branche ihre Zukunft selbst in die Hand nimmt. „Die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, was mit Weitblick, Mut und Zusammenarbeit erreicht werden kann. Die nächsten zehn Jahre werden nicht davon geprägt sein, wie weit wir gekommen sind, sondern davon, wie mutig wir weiterhin wachsen, innovativ sind und zielstrebig vorangehen.“
Zu Beginn des nächsten Jahrzehnts von SIZA geht es nicht darum, eine Branche ohne Herausforderungen oder Risiken zu schaffen. Vielmehr geht es darum, eine Branche zu unterstützen, die diese Risiken versteht, Verantwortung dafür übernimmt, sich kontinuierlich verbessert und dieses Engagement international unter Beweis stellen kann. Für die südafrikanische Landwirtschaft wird die Einhaltung der Vorschriften immer wichtiger, um den Marktzugang zu sichern. Grundlegender noch: Dies spiegelt eine Branche wider, die sich dem kontinuierlichen Fortschritt verschrieben hat, da ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit davon abhängt.
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