Mit einem zentral gelegenen niederländischen Pavillon und einer großen Delegation aus Unternehmen, Wissensinstituten und öffentlichen Partnern stand die Woche im Zeichen des Aufbaus von Partnerschaften, die sich mit zentralen globalen Herausforderungen wie Klimawandel, Arbeitskräftemangel und Wasserknappheit befassen.
Der niederländische Pavillon, organisiert von der niederländischen Botschaft in Marokko, der Netherlands Enterprise Agency und Dutch Greenhouse Delta, diente als zentraler Treffpunkt für Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Gartenbaus.
Eine Woche des Austauschs und der Vernetzung
Während des gesamten Programms nahm die niederländische Delegation an einer Vielzahl von Aktivitäten teil, darunter die offizielle Eröffnung des Pavillons, thematische Präsentationen, B2B-Matchmaking-Sessions und Besichtigungen vor Ort.
Das B2B-Programm brachte niederländische Unternehmen direkt mit wichtigen Akteuren des marokkanischen Agrarsektors zusammen. Es fanden Treffen mit führenden Agrarunternehmen, öffentlichen Institutionen und Branchenorganisationen statt, die sowohl die Größe als auch die Vielfalt des Marktes widerspiegelten.
Es gab Gespräche mit Organisationen wie Les Domaines Agricoles, der DELASSUS-Gruppe, CMGP, der Agence de Développement Agricole und FIFEL. Im Mittelpunkt dieses Austauschs standen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Bereichen wie nachhaltige Produktion, Entwicklung von Wertschöpfungsketten und klimaresiliente Gartenbausysteme.
Vom Dialog zur Umsetzung
Neben formellen Treffen umfasste das Programm ein spezielles Seminar und eine Networking-Veranstaltung, bei denen Akteure aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenkamen, um Wissen auszutauschen und gemeinsame Ziele abzustimmen.
Die Woche endete mit Besichtigungen von Gewächshausbetrieben und innovativen landwirtschaftlichen Betrieben, darunter Jodoor. Diese Besuche gaben Einblick in die lokalen Produktionsbedingungen und zeigten auf, wo niederländisches Fachwissen im Bereich der kontrollierten Landwirtschaft die praktische Umsetzung unterstützen kann.
Ökosysteme vernetzen für langfristige Wirkung
SIAM 2026 unterstrich Marokkos klares Bestreben, seinen Agrarsektor weiterzuentwickeln, wobei der Schwerpunkt auf Produktivität, Nachhaltigkeit und Innovation liege. Für Dutch Greenhouse Delta bekräftigte die Veranstaltung die Bedeutung eines integrierten, ökosystembasierten Ansatzes. Durch die Vernetzung von Unternehmen, Wissensinstitutionen und öffentlichen Partnern fördere DGD eine Zusammenarbeit, die über einzelne Technologien hinausgeht und die Entwicklung lokal angepasster, zukunftssicherer Lösungen unterstützt.
Die Niederlande und Marokko verfügen über eine solide Grundlage für die Zusammenarbeit. Die SIAM 2026 zeigte, dass sich diese Partnerschaft weiterentwickelt und neue Möglichkeiten für gemeinsame Initiativen und langfristige Wirkung schaffe.