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Schweiz: Birnenbestände gut geräumt – Äpfel benötigen Verkaufsimpulse

Der Lagerbestand an Tafeläpfeln lag nach Informationen von Swisscofel/SOV in der Schweiz Ende Februar bei 41.665 t und damit um 159 t unter dem Vorjahreswert von 41.824 t sowie um 10.326 t über dem Niveau von 2024 (31.339 t). 

Äpfel in einem Wasserbad.
© LID

Die Lagerminderung im Februar 2026 beträgt demnach insgesamt 7.029 t und liegt damit um 1.431 t niedriger als im Jahr 2025 mit 8.460 t und um 508 t niedriger als im Fünfjahresdurchschnitt mit 7.537 t. Die aktuelle Entwicklung macht aus Sicht des Verbandes deutlich, dass Aktivitäten erforderlich sind, um die verfügbaren Mengen an Tafeläpfeln erfolgreich an die Konsumentinnen und den Konsumenten zu bringen. Dies unterstreicht auch die die Reichweite der Lagerbestände. Bei den Tafelbirnen ist der Lagerbestand per Ende Februar mit 745 t sehr gering. Abgesehen von dem Februar 2018 Lagerbestand (aus dem Frostjahr 2017), wurde in den vergangenen zehn Jahren kein derart niedriger Bestand verzeichnet, so Swisscofel/SOV. Den Hauptanteil des Lagerbestandes macht mit 87 % (645 t) die Sorte Kaiser Alexander aus. Die Lagerbestandsabnahme von 1.209 t liegt nur geringfügig unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 1.282 t. Seit dem 11. Februar 2026 können Tafelbirnen zum Kontingentszollansatz (KZA) importiert werden.
 

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