von Daniel Schmidt 1 Min Lesezeit X Facebook LinkedIn

Sachsen: Aroniabeere bedeutendste Strauchbeerenart 2025

Im vergangenen Jahr wurden in Sachsen durch 35 Betriebe 767 t Strauchbeeren geerntet. Nachdem aufgrund von extremen Spätfrösten im Jahr 2024 nur 193 t geerntet wurden, war die Ernte 2025 wieder auf einem guten Niveau. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden mehr als 80 % der gesamten Anbaufläche von knapp 337 ha zur ökologischen Erzeugung genutzt (295 ha).
Die in Sachsen bedeutendste Strauchbeerenart ist die Aroniabeere. 

Aroniabeeren
© madredus/AdobeStock

Deutschlandweit wird sie auf 1.002 ha angebaut. Mit einem Anbauumfang von 149 ha belegt Sachsen damit Platz 3 hinter Brandenburg und Bayern. Sachsenweit hat die Aroniabeere einen Anteil von knapp 45 % an den geernteten Strauchbeeren. Im Vergleich zum Vorjahr (5 t bzw. 0,4 dt je Hektar), als Spätfröste für erhebliche Ernteausfälle sorgten, wurde mit 340 t bzw. 22,8 dt je Hektar wieder fast das Ergebnis von 2023 erreicht (25,7 dt je Hektar). 

Weitere wichtige Strauchbeerenarten waren die Johannisbeeren (116 ha) und die Kulturheidelbeeren (27 ha). Die übrigen Fruchtarten, darunter Himbeeren und Stachelbeeren, machten eine Fläche von rund 40 ha aus. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wurden überwiegend Himbeeren angebaut. Fast drei Viertel der sächsischen Strauchbeerenanbaufläche liegen im Kreis Meißen. Ebenso befinden sich in diesem Landkreis fast 80 % der sächsischen Öko-Anbaufläche von Strauchbeeren. 

Im Rahmen der Strauchbeerenerhebung werden landwirtschaftliche Betriebe mit einer Mindestanbaufläche für Strauchbeeren von 5.000 Quadratmetern im Freiland bzw. 1.000 Quadratmetern unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen befragt.