Die Behörde wies zudem darauf hin, dass dieses Produkt derzeit in 53 Länder exportiert wird, darunter die Vereinigten Staaten, die Niederlande, Kanada, Spanien, Chile, das Vereinigte Königreich und Deutschland.
Der Leiter der Abteilung für Marktchancen bei Agromercado, Máximo Antono Lazo Lariena, erklärte seinerseits, dass die peruanischen Exporte von frischem und verarbeitetem Ingwer im Jahr 2025 130 Mio US-Dollar überstiegen.
Er fügte hinzu, dass sich das peruanische Angebot auf dem internationalen Markt stark etabliert habe, obwohl es mit der Produktion aus China, Indien und Thailand konkurriere. In diesem Zusammenhang betonte er, dass das Land ein Produktionsmodell entwickeln müsse, das ökologisch nachhaltig, wirtschaftlich rentabel und sozial tragfähig sei.
„Wir müssen den Weg der Nachhaltigkeit fortsetzen, bei dem das Exportwachstum Hand in Hand mit dem Umweltschutz und der Produktionsresilienz geht“, erklärte er.
Mariela Amemiya Siu, Leiterin der Generaldirektion für Außenhandelsentwicklungspolitik im Ministerium für Außenhandel und Tourismus (Mincetur), erklärte, dass die weltweite Positionierung des peruanischen Ingwers das Ergebnis der Arbeit kleiner und mittlerer Erzeuger sowie der Exportunternehmen sei, die sich um die Gewährleistung von Qualität und Nachhaltigkeit bemühten. Sie wies darauf hin, dass es notwendig sei, weiterhin Mehrwert zu schaffen und die Differenzierung des nationalen Angebots zu stärken, damit Ingwer und Kurkuma aus Peru weiterhin neue Märkte erobern und sich als hochwertige Produkte positionieren können. Zudem betonte sie, wie wichtig es sei, mehr Produzenten in diese wettbewerbsfähige Lieferkette einzubinden. „Wir haben die Chance, Peru weiterhin nicht nur als Rohstofflieferanten, sondern auch als Anbieter von Produkten mit hoher Wertschöpfung zu positionieren.“