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Österreich: Agrarsektor mit leicht sinkenden Emissionen

Der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase (THG) in der österreichischen Landwirtschaft ist 2024 leicht zurückgegangen. Das geht aus der nationalen Treibhausgas-Inventur 2024 hervor, die das Umweltbundesamt jetzt vorgelegt hat. 

Reife rote Äpfel hängen an einem Apfelbaum
© Fruchthandel Magazin

Demnach setzte der Agrarsektor im Berichtsjahr insgesamt 8,4 Mio t Kohlendioxid-Äquivalente (CO₂e) frei – 0,6 % weniger als 2023. Im Vergleich zu 1990 konnte die Landwirtschaft ihre Treibhausgasemissionen damit um 15,9 % senken.

Insgesamt wurden 2024 in Österreich 66,6 Mio t CO₂e emittiert. Das entspricht einem Rückgang von 16,4 % gegenüber 1990. In den vergangenen drei Jahren allein sanken die Emissionen um 11,5 Mio t CO₂e beziehungsweise 15 %. Gegenüber 2023 ergibt sich ein Minus von 3 %.

Diese positive Entwicklung dürfte jedoch vorerst enden. Für das Jahr 2025 rechnet das Umweltbundesamt in einer ersten Einschätzung mit einem Anstieg der gesamten THG-Emissionen um rund 1,5 %. Hauptgrund sei die Entwicklung im Energiesektor, da die erneuerbare Stromproduktion, insbesondere aus Wasserkraft, witterungsbedingt deutlich unter dem Niveau von 2024 lag.  AgE