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Neuseelands Apfelbranche blüht wieder auf

Die neuseeländische Frischapfelindustrie befindet sich nach den katastrophalen Schäden durch den Zyklon Gabrielle im Februar 2023 auf einem Erholungskurs. Der Foreign Agricultural Service (FAS) des USDA prognostiziert für das Wirtschaftsjahr 2026/2027 eine kommerzielle Apfelproduktion von 590.000 t auf einer Anbaufläche von 11.250 ha.

Braeburn Äpfel in Neuseeland

Damit würde die Branche wieder das Produktionsniveau der Zeit vor der Pandemie erreichen und das zweithöchste Produktionsvolumen aller Zeiten verzeichnen. Die Erholung werde vor allem durch die zunehmende Ertragsfähigkeit der jungen Obstplantagen getragen, die im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zyklon angelegt wurden, so das USDA. Gleichzeitig vollziehe die Branche einen gezielten Wandel weg von traditionellen Sorten mit geringeren Erlösen, wie Braeburn, hin zu hochwertigen Premium- und Spezialapfelsorten wie Envy, Dazzle und Fuji. Trotz des Produktionsanstiegs bleibt die Rentabilität der Obstbaubetriebe aufgrund schwieriger finanzieller und ökologischer Rahmenbedingungen dem Bericht zufolge stark unter Druck. Die Inflation bei den Betriebskosten, insbesondere für Kraftstoff, Fracht, Strom und Verpackungsmaterialien, verschärft die Verschuldung der Betriebe demnach zusätzlich. Die Kreditaufnahme im Gartenbausektor hat sich seit 2018 verdoppelt und erreichte im August 2026 einen Wert von 4,87 Mrd US-Dollar. Obwohl die Zinssätze zuletzt gesunken sind, machen die hohen Schuldenstände die Erzeuger dem Bericht zufolge weiterhin besonders anfällig für Schwankungen der Finanzierungskosten und der Exporterlöse.
Lesen Sie mehr dazu demnächst im Fruchthandel Magazin.