Als hochwertige Exportprodukte nennt der Bericht beispielsweise Tafeltrauben und Heidelbeeren. Dabei gehört die Heidelbeerproduktion zu den vergleichsweise neuen Wirtschaftszweigen des Landes.
Im vergangenen Jahr machte Obst insgesamt 2 % des namibischen Exportwerts aus, nach 2,3 % im Jahr 2024. Diese Anteile beziehen sich dem Bericht zufolge auf die weltweiten Ausfuhren Namibias. Konkrete Zahlen für Tafeltrauben und Heidelbeeren werden nicht genannt. Auch für die Beschäftigung spielt der Handel mit der EU eine Rolle. Für den Obst- und Gemüsesektor geht der Bericht von grob geschätzt rund 35.600 Beschäftigten aus.
Über alle Warengruppen hinweg war die EU sowohl 2024 als auch 2025 Namibias drittgrößter Exportmarkt. Der Gesamtwert der Lieferungen stieg von 14,98 Mrd Namibia-Dollar (ca. 805 Mio Euro) auf 17,57 Mrd Namibia-Dollar (ca. 944 Mio Euro). Neben Obst umfasst die Exportpalette u.a. Fisch, Uran, Fleisch, Holzkohle, Krebstiere und Diamanten.